Zukunft der Östlichen Partnerschaft in Baku diskutiert

  09 Oktober 2019    Gelesen: 601
  Zukunft der Östlichen Partnerschaft in Baku diskutiert

Die Delegation der Europäischen Union (EU) in Aserbaidschan wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Analyse der internationalen Beziehungen am 11. Oktober 2019 im JW Marriott Absheron Baku Hotel strukturierte Konsultationen zur Zukunft der Östlichen Partnerschaft organisieren.

Die EU wird von Vassilis Maragos, Abteilungsleiter für Zusammenarbeit mit Armenien, Aserbaidschan, Belarus und Ländern der „Östlichen Partnerschaft“ der Generaldirektion für Nachbarschaft und Erweiterungsverhandlungen der Europäischen Kommission, vertreten sein. Die aserbaidschanische Seite wird von Staatsbeamten, Mitgliedern des Parlaments, Vertretern der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans, Hochschuleinrichtungen, Think Tanks, der Zivilgesellschaft, Jugendaktivisten und Medien vertreten sein.

Dieser Konsultationsprozess ist Teil eines informellen Meinungsaustauschs mit einer Vielzahl von Interessengruppen aus EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern, der auf der hochrangigen Konferenz zum 10. Jahrestag der Gründung der Östlichen Partnerschaft im Mai dieses Jahres in Brüssel eingeleitet wurde. Eine breite öffentliche Diskussion bietet den wichtigsten Interessenträgern die Möglichkeit, ihre Ansichten zu äußern und Teil der Entwicklung der künftigen Östlichen Partnerschaft zu werden.

Die Östliche Partnerschaft wurde im Mai 2009 gegründet, um die Beziehungen zwischen der EU, ihren Mitgliedstaaten und den Partnerländern zu verbessern. Die Östliche Partnerschaft hat erfolgreich die Grundlage für die Stärkung der politischen Assoziation und die Vertiefung der wirtschaftlichen Integration sowie einen strukturierten Mechanismus der Zusammenarbeit geschaffen, dank dessen eine breite Palette von Reformen im Interesse der Bürger sowohl der Partnerländer als auch der EU-Mitgliedstaaten erreicht wurde.

Im Rahmen des Konsultationsprozesses wurde auch eine spezielle Konsultationswebseite mit Leitfäden geöffnet, auf der eine breite Palette von Interessengruppen einen Beitrag zum Nachdenken über die Zukunft unserer Partnerschaft bis zum 31. Oktober 2019 leisten kann.


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