Bericht zu Migration und Bildung vorgelegt

  21 Oktober 2019    Gelesen: 835
Bericht zu Migration und Bildung vorgelegt

Afrikanische Migranten in Europa sind laut einer Studie des UNO-Entwicklungsprogramms in vielen Fällen besser ausgebildet als Altersgenossen in ihren Heimatländern.

58 Prozent von knapp 2.000 Befragten hätten vor ihrer Flucht nach Europa entweder einen Arbeitsplatz gehabt oder seien noch zur Schule gegangen, hieß es in dem in New York vorgelegten Bericht. Im Schnitt seien sie mindestens drei Jahre länger ausgebildet worden als Gleichaltrige in der Heimat. Eine Mehrheit der Berufstätigen habe erklärt, in ihrem jeweiligen Herkunftsland nicht angemessen bezahlt zu werden.

Für die Studie wurden Daten von Migranten aus 39 afrikanischen Ländern ausgewertet, die jetzt in Europa leben. Nicht enthalten sind in der Auswertung jene, die Krieg oder politische Verfolgung als Grund für ihre Auswanderung angegeben hatten.

Deutschlandfunk


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