Notenbank - Frankreichs Wachstum lässt etwas nach

  12 November 2019    Gelesen: 706
Notenbank - Frankreichs Wachstum lässt etwas nach

Paris (Reuters) - Deutschlands zweitwichtigster Exportkunde Frankreich wird nach Prognose der dortigen Notenbank im laufenden vierten Quartal etwas Schwung verlieren.

Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von Oktober bis Dezember nur noch um 0,2 Prozent wachsen, sagte die Banque de France am Dienstag voraus. Im zurückliegenden Sommerquartal war die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone noch um 0,3 Prozent gewachsen.

In Frankreich trug zuletzt vor allem die Binnenkonjunktur das Wachstum - wozu die von Präsident Emmanuel Macron angesichts der Gelbwesten-Proteste beschlossenen Konjunkturhilfen von zehn Milliarden Euro beitrugen. Ein Großteil davon kam Beschäftigten im Niedriglohnsektor zugute. Für das kommende Jahr sind mehr als zehn Milliarden Euro an Steuernachlässen angekündigt.

Die deutschen Unternehmen lieferten in den ersten neun Monaten 2019 Waren im Wert von fast 81 Milliarden Euro ins Nachbarland, ein Plus von rund zwei Prozent zum Vorjahreszeitraum. Nur in die USA wurde mehr verkauft (gut 89 Milliarden Euro).


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