SPD-Haushälter hält Deal Vermögens- gegen Unternehmenssteuer für möglich

  10 Dezember 2019    Gelesen: 481
SPD-Haushälter hält Deal Vermögens- gegen Unternehmenssteuer für möglich

Berlin (Reuters) - Der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs hält bei den anstehenden Nachverhandlungen der Regierungspläne mit der Union einen Kompromiss für möglich.

“Die Union hat ja seit Jahren Forderungen, die sie uns fast täglich um die Ohren haut: das Zwei-Prozent-Ziel der Nato, sie wollen die Unternehmenssteuern senken”, sagte Kahrs am Dienstag in einem Interview von RTL und n-tv. “Wenn man die Vermögenssteuer mit einer Unternehmenssteuerreform kombiniert, macht das Sinn.”

Das neue Führungsduo der SPD will beim Koalitionspartner einen Mindestlohn von mindestens zwölf Euro, einen stärkeren Klimaschutz sowie höhere öffentliche Investitionen durchsetzen. Auch eine Vermögenssteuer ist geplant.Die Union pocht dagegen auf niedrigere Unternehmenssteuern und eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle Zahler. Spitzenpolitiker von CDU und CSU hatten zuletzt “Begrüßungsgeschenke” für die neue SPD-Spitze ausgeschlossen.


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