„Wir müssen den Westen neu bauen“

  21 Januar 2021    Gelesen: 128
„Wir müssen den Westen neu bauen“

Die Bundesregierung setzt nach der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Biden auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu den USA. Transatlantikkoordinator Beyer (CDU) sagte im Deutschlandfunk, es sei wichtig, dass Europa mehr Verantwortung übernehme. Die Außenminister Deutschlands und Frankreichs planen ihm zufolge eine gemeinsame Reise nach Washington.

Der Transatlantikkoordinator der Bundesregierung, Beyer (CDU), sagte im Deutschlandfunk, es sei wichtig, dass Europa mehr Verantwortung übernehme. Man dürfe im transatlantischen Verhältnis nicht zu alter Nostalgie zurückkehren. Er plädierte dafür, dass beide Seiten nach neuen Gemeinsamkeiten suchten. „Wir müssen den neuen Westen bauen“, betonte der Transatlantikkoordinator.

Die vergangenen vier Jahre unter Trump seien sehr beschädigend für das transatlantische Verhältrnis gewesen. Nun könne man aufatmen. Nach der Amtseinführung von Joe Biden habe man viele alte Bekannte aus den Regierungen Obama und Clinton wiedergesehen, die Biden nun in sein Kabinett hole – da könne man nun an Altes anknüpfen. Es sei aber keine Zeit zu verlieren, um an die Reparatur und die Wiederherstellung des transatlantischen Verhältnisses heranzugehen.

Weiterentwicklung der Nato

Beyer erklärte weiter, Europa dürfe die Hände nicht einfach in den Schoß legen und abwarten. Vielmehr sei auch die Weiterentwicklung der Nato eine wichtige und große Aufgabe. Allerdings sei sich Europa hier nicht immer einig, doch versuchten Deutschland und Frankreich in dieser Frage den Schulterschluss und planten eine gemeinsame Reise der Außenminister nach Washington. Für Deutschland sei es zudem wichtig, gegenüber der Nato und den USA bei den Verteidigungsausgaben ein ganz klares Bekenntnis zum 2-Prozent-Ziel zu geben.

 


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