Forscher waren vor Hitzeperioden in Seen

  21 Januar 2021    Gelesen: 125
Forscher waren vor Hitzeperioden in Seen

Britische Forschende haben davor gewarnt, dass durch den fortschreitenden Klimawandel die Ökosysteme in den Gewässern und um diese herum stark geschädigt werden können.

Sollten die Treibhausgasemissionen weiterhin so hoch bleiben, könnte die durchschnittliche Dauer von Hitzeperioden in Seen um drei Monate zunehmen. Einige der Gewässer könnten sogar in einen permanenten Hitzezustand geraten, berichtet das Fachjournal „Nature“ unter Berufung auf eine Studie des britischen „Climate Office“ ESA.

Über Hitze- und Dürreextreme an Land und in den Meeren wird relativ häufig berichtet. Wenig bekannt ist dagegen, wie sich Hitze auf Seen auswirkt. Ökosysteme in Seen reagierten ausgesprochen sensibel auf veränderte Wassertemperaturen, warnen die Wissenschaftler. Das liegt zum einen daran, dass die dort lebenden Arten nicht räumlich ausweichen können, um günstigere Lebensräume zu finden. Zum anderen spielten Seen aber auch eine wichtige Rolle als Wasserquelle für umliegende Ökosysteme und als Nahrungsquelle für den Menschen.


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