Die Angaben seien „komplett falsch“, erklärte das Unternehmen. Zuvor hatten unter anderem die „Bild“-Zeitung und das „Handelsblatt“ gemeldet, dass der Impfstoff in der EU wegen der geringen Wirksamkeit wohl nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen werde. Die Entscheidung wird noch in dieser Woche erwartet.
Astrazeneca steht in der EU in der Kritik, seit das Unternehmen angekündigt hat, deutlich geringere Mengen des Impfstoffes auszuliefern. Als Begründung wurden Produktionsschwierigkeiten genannt. Die EU-Kommission verlangt dennoch die Erfüllung des Vertrags und betont, dass der Impfstoffhersteller eigentlich auf Halde hätte produzieren müssen. EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides sagte nach einem Treffen mit Vertretern des schwedisch-britischen Herstellers, man wolle Einblick in die Daten. Weitere Gespräche seien für Mittwoch geplant.
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