„Ich habe das – jetzt kommt auch etwas wie Alters-Starrsinn dazu – bis heute durchgehallten“, sagt der gebürtige Frankfurter. Mit Blick auf die Sputnik-Umfrage sagt er, es sei eine späte Freude, dass viele Leute in Deutschland das auch sehen – „auch wenn ich weiß, dass Leute dabei sind, die das aus rechten und chauvinistischen Gründen sagen“, wirft Dehm ein.
Auf der anderen Seite gebe es vieles in den USA, was mit Bruce Springsteen, Bob Dylan, Pete Seeger oder Martin Luther King zusammenhängt, für das Dehm über die Maßen schätze und was „das andere Amerika“ auszeichne, erklärt Dehm, der selber erfolgreicher Komponist und Musiker ist. „Wenn die Menschheit jetzt langsam aufwacht und kapiert, dass Auslandseinsätze der USA bislang immer nur Destabilisierung in die Welt gesetzt haben und auf Kosten der kleinen Leute gingen, dann haben wir viel gewonnen“, resümiert er. Dehm sei allgemein überhaupt kein Freund von Weltpolizei – mit einer Ausnahme: „Ich würde mir eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit der USA, Russlands und der EU wünschen, die den Islamischen Staat zurückdrängt.“
Quelle : sputnik.de
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