Irakische Armee und Hashd al-Shaab im Süden von Kirkuk

  13 Oktober 2017    Gelesen: 538
Irakische Armee und Hashd al-Shaab im Süden von Kirkuk
Die irakische Armee und die Hashd al-Shaab haben in den Süden von Kirkuk Panzer, Kanonen und andere schwere Waffen geschickt.
Der Behauptung der Sicherheitsagentur der Regionalverwaltung im Norden des Irak zufolge, hätten die irakische Armee und die Hashd al-Shaab Miliz in Kirkuk ein Aufmarschgebiet geschaffen und plane somit, die Ölquellen und den Militärflughafen zu kontrollieren

Über Twitter teilte die Sicherheitsagentur mit, dass die irakische Armee und die Hashd al-Shaab Miliz im Dorf Beschir und in der Ortschaft Tazehurmatu im Süden von Kirkuk Panzer, Kanonen, Hummer und andere schwere Waffen geschickt hätten. Der Erklärung zufolge wolle die irakische Armee und die Hashd al-Shaab Miliz, die von den Peschmerga kontrollierten Ölquellen, den Flughafen sowie die Militärbasen unter ihre Kontrolle bringen. Weiter hieß es in der Erklärung, dass die Peschmerga und die irakischen Armee und die Hashd al-Shaab Miliz in drei Kilometer Entfernung voneinander liegen. Alle Peschmerga-Kämpfer in Kirkuk seien an den Stellungen stationiert worden, um mögliche Interventionen erwidern zu können. In Kirkuk hätten sich einige Bürger freiwillig für den Dienst an der Waffe gemeldet und würden sich gegen den Einfall der Hashd al-Shaab Miliz in die Stadt stellen.

Der irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi erklärte in diesem Zusammenhang, dass man die Waffen nicht auf die Bevölkerung richten und einen Krieg vom Zaun brechen werde.



Unterdessen sei auf das Büro der Partei von Haidar al-Abadi, der Islamischen Dawa-Partei, ein bewaffneter Angriff verübt worden.

Der Polizeiverantwortliche von Kirkuk, Necdet Vendavi sagte, dass es bei dem Angriff keine Todesopfer gegeben habe.

Das Parteigebäude sei beschädigt worden, sagte Vendavi und wies zugleich darauf hin, dass in letzter Zeit ähnliche Angriffe auf turkmenische politische Einrichtungen zugenommen hätten.

Die Polizei hätte in dem Gebiet, wo der Angriff verübt wurde, die Sicherheitsmaßnahmen erhöht, so Vendavi.

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