Hacker warnen: Kiew plant angeblich Donbass-Vergiftung mit radioaktiven Stoffen

  16 Auqust 2018    Gelesen: 855
Hacker warnen: Kiew plant angeblich Donbass-Vergiftung mit radioaktiven Stoffen

Die Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine (SSO) planen im Donbass offenbar einen Terroranschlag mit Einsatz von radioaktiven Stoffen. Das teilen Hacker der Organisation „KiberBerkut“ mit.

Laut ihren Angaben planen die angeblichen Diversanten, das Wasser im Kanal Sewerny Donez-Donbass mit Abfällen zu vergiften, aus dem das Wasser für die Süddonbass-Leitung entnommen wird.

„Nach der Vergiftung des Wassers wird höchstwahrscheinlich eine aktive Informationskampagne der Ukraine und der westlichen Länder gegen Donezk und Lugansk sowie gegen Russland gestartet. Beispielweise werden ihnen die Verschmutzung der Region mit Strahlung, die Verletzung der internationalen Gesetzgebung, die Unfähigkeit zur Gewährleistung der Umweltsicherheit und so weiter mit allen daraus folgenden Konsequenzen vorgeworfen werden“, heißt es in der auf der Homepage der Organisation veröffentlichten Mitteilung.

Die Hacker behaupten, dass Mitglieder der Sondereinheiten einen Container mit radioaktiven Stoffen aus dem geschlossenen Abfalllager Wakulentschuk in der Region Schytomir erhalten hätten. Dieses Objekt befindet sich demnach 15 bis 18 Kilometer vom 142. Zentrum der Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine entfernt, wo die „Diversanten“ seit 2017 angeblich eine Sonderausbildung unter Leitung amerikanischer Instrukteure bekommen sollen.

Die Organisation „KiberBerkut“ („CyberBerkut“) geht davon aus, dass der „Kurator“ der Aktion der Gründer des privaten Militärunternehmens Blackwater, Erik Prince, sein könne, der im April dieses Jahres den Bereich des 142. Zentrums erreicht habe. Als Beweis für diese Hypothese legten die Hacker das Foto eines Briefes des SSO-Kommandeurs an den ersten Vize-Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Igor Kolessnik, mit der Bitte, Prince auf das Militärobjekt zuzulassen, vor.

Die anonyme Hackergruppe „KiberBerkut“ veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse ihrer Attacken auf die Ressourcen der Kiewer Behörden. 2015 hatten sie Hunderte Verbrechen gemeldet, die von freiwilligen Bataillonen im Donbass verübt worden seien. Darüber hinaus wurden Informationen über Kiews Pläne veröffentlicht, das niederländische Referendum über die Assoziierung der Ukraine und der EU zum Scheitern zu bringen.

sputniknews


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