Parlamentssprecher Ogtay Asadov gibt armenischem Beamten schlüssige Antwort

  10 Oktober 2018    Gelesen: 693
Parlamentssprecher Ogtay Asadov gibt armenischem Beamten schlüssige Antwort

Der stellvertretende Vorsitzende des armenischen Parlaments, Eduard Sharmazanov, äußerte in seiner Rede in der Plenarsitzung der 3. Konferenz der Eurasien Parlamentspräsidenten in Antalya verleumderische und unlogische Ansichten über den sogenannten Völkermord an den Armeniern und das Berg-Karabach-Problem.

Der aserbaidschanische Parlamentsvorsitzende Ogtay Asadov hat in der Sitzung dem armenischen Beamten eine schlüssige Antwort gegeben, wie ein AZERTAC-Sonderkorrespondent mitteilte.

Er sagte: “Irrige Ansichten des armenischen Vertreters hat mich dazu veranlasst, drauf zu reagieren. Unser heutiges Treffen zielt auf die Förderung von Frieden, Dialog und Entwicklung in der Region ab. Es gibt kein Volk namens Berg-Karabach. In Berg-Karabach lebten aserbaidschanische und armenische Gemeinden. Bekanntermaßen wurde die aserbaidschanische Bevölkerung von Berg-Karabach im Zuge einer ethnischen Säuberungspolitik aus ihren ständigen und historischen Gebieten vertrieben.

Was die Ansichten des armenischen Vertreters über die Gewährung eines Selbstbestimmungsrechtes für dort lebende Karabach- Armenier anbelangt, würde ich sagen, dass diese Meinungen ganz falsch und rechtswidrig sind. Dann taucht eine so interessante Frage auf: Sollte man dort den Armeniern Recht auf Selbstbestimmung gewähren, wo sie sich kompakt angesiedelt haben? Das zeigt das Niveau der politischen Kultur des armenischen Vertreters, dass er in seiner Rede den Namen des Gastgeberlandes-die Türkei nicht genannt hat. Armenien, das die Türkei immer des so genannten Völkermords an den Armeniern beschuldigt, hatte in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts einen Völkermord begangen. Viele Länder, darunter 18 US-Bundesstaaten, haben Resolutionen über den Völkermord von Chodschali verabschiedet. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass die internationalen Organisationen, die UNO, der Europarat und das Europäische Parlament Armenien als Aggressor anerkennen. Außer Armenien erkennen alle Staaten der Welt die territoriale Integrität von Aserbaidschan, einschließlich Berg-Karabach. Dies beweist, dass der Konflikt nicht mit Berg-Karabach, gerade mit Armenien ist".

Der Präsident der Türkischen Großen Nationalversammlung, Binali Yıldırım, nahm ebenfalls seine Stellung zu diesem Thema und sagte: "Es ist unmöglich, auf unserer Versammlung, die auf die Förderung von Frieden und Stabilität in der Welt abgezielt ist, die Wahrheit nicht zu akzeptieren. Wenn Armenien wirklich seine Beziehungen zur Türkei normalisieren will, sollte es auf seinen Anspruch auf den falschen Völkermord verzichten. Man muss die Untersuchung historischer Ereignisse vor allem den Historikern überlassen.“

Ogtay Asadov sprach ausführlich über den Berg-Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan und sagte: “Im Grunde genommen hat diese Position Armenien selbst isoliert. Armenien sollte verstehen, dass es seine Beziehungen zu seinen Nachbarn normalisieren sollte. Wenn das so wäre, dann können auch die bestehenden Probleme ihre Lösung finden."


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