Rotes Kreuz berichtet Details über Entführungsfall

  15 April 2019    Gelesen: 568
Rotes Kreuz berichtet Details über Entführungsfall

Das internationale Komitee vom Roten Kreuz und die neuseeländische Regierung haben sich in einem Entführungsfall in Syrien an die Öffentlichkeit gewandt.

Dabei geht es um eine neuseeländische Krankenschwester und zwei Fahrer, die vor fast sechs Jahren vom sogenannten Islamischen Staat verschleppt wurden. Informationen über die Entführung waren bislang geheim gehalten worden, um das Leben der Betroffenen zu schützen. Nachdem die letzten Gebiete in Syrien vom IS zurückerobert worden seien, fordere man jeden, der Informationen über die Entführten habe, zur Mithilfe auf, erklärte das IKRK. Man habe glaubwürdige Hinweise, dass die 62 Jahre alte Krankenschwester Ende 2018 noch am Leben gewesen sei. Über das Schicksal der beiden Fahrer wisse man nichts. Die drei Personen waren 2013 von Bewaffneten verschleppt worden, als sie in der Region Idlib Arzneimittel zu medizinischen Einrichtungen bringen wollten.


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