Preis hat sich auf fast sechs Milliarden Euro verdoppelt

  19 Juli 2019    Gelesen: 364
Preis hat sich auf fast sechs Milliarden Euro verdoppelt

Der Gesamtpreis für den Schützenpanzer Puma hat sich seit der ersten parlamentarischen Beratung vor 17 Jahren fast verdoppelt.

Das Verteidigungsministerium plant derzeit knapp sechs Milliarden Euro dafür ein, dass die 350 geplanten Panzer zur vollständigen Einsatzreife gebracht werden. Das sei gut 2,9 Milliarden mehr als die anfangs zu Grunde gelegte Summe, heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Höhn. Das Ministerium begründet die Kostensteigerung damit, dass die Anforderungen an den Panzer im Laufe der Jahre gewachsen seien. Zudem sei im Vertrag mit den Herstellern eine „Preiseskalation“ vereinbart worden.

Höhn bezeichnete den Puma als „eine der größten Fehlplanungen des Verteidigungsministeriums“. Er stehe exemplarisch für ein ineffizientes Beschaffungswesen der Bundeswehr.

 

Deutschlandfunk


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