Clinton-Freund und Zuhälter der Eliten: Warum Epstein starb

  20 Auqust 2019    Gelesen: 495
Clinton-Freund und Zuhälter der Eliten: Warum Epstein starb

Der Kumpel aller US-Präsidenten, Philanthrop und Milliardär Jeffrey Epstein hat im bestüberwachten Gefängnis New Yorks Selbstmord begangen. Sein Tod sorgte für großen Wirbel bei Journalisten, Politikern und der Generalstaatsanwaltschaft. Wofür Epstein auf der Gerichtsbank landete – das erfahren Sie in diesem Artikel.

Epstein war angeklagt, einen Sexhandelsring mit Minderjährigen unterhalten sowie Menschenhandel betrieben zu haben. In der Affäre sind Staatschefs, Hollywood-Stars und sogar ein britischer Prinz involviert.

Elite-Zuhälter
Der Skandal um Epstein brach bereits 2006 aus – er wurde verdächtigt, Sex mit Minderjährigen praktiziert zu haben. Um den Fall tauchten schnell immer neue Details auf und er zog zunehmend größere Kreise.

Die US-Gesellschaft war erschüttert – Epstein und sein Helfershelfer hatten eine Sex-Sklavin, schickten sie an einflussreiche Personen für Erotik-Massagen und Sex-Dienstleistungen.

Zu den hochrangigen Kunden zählten der Gouverneur des US-Bundesstaates New Mexico, ein ehemaliger Senator, ein Finanzier, ein Wissenschaftler einer angesehenen Universität, ein Modelagent, ein britischer Prinz, ein ausländischer Präsident, ein Premier und ein Besitzer einer großen Hotelkette in Frankreich. Diese Angaben wurden 2016 von einem Opfer Epsteins gemacht.

Niemand der genannten Prominenten wurde zur Verantwortung gezogen. Sie selbst gaben entweder keine Kommentare ab oder dementierten eine Beteiligung an der Affäre.

Im Juli wurde Epstein in New York festgenommen, nach zwei Tagen wurde er in Manhattan vor Gericht gestellt. Ihm wurde ein Sexhandelsring mit Minderjährigen in der Zeit von 2002 bis 2005 vorgeworfen. Die Verbrechen wurden in Palm Beach, Florida, und New York begangenen.

Opfer, Anwälte, Journalisten und einfache Amerikaner erwarteten einen Sieg der Gerechtigkeit. Allerdings wird es keinen Gerichtsprozess geben – am 10. August beging Epstein Selbstmord in einem der bestüberwachten US-Gefängnisse.

Netzwerk der Sex-Sklaverei
Breites Lächeln, Zahnspangen, Sommersprossen – glückliche Kindergesichter. Doch diese Mädchen haben mit ihren 14 beziehungsweise 16 Jahren schon viel hinter sich. Der bekannte Finanz-Guru und Unternehmer, Besitzer luxuriöser Villen und einer Karibik-Insel, Kumpel von zwei US-Präsidenten und eines britischen Prinzen, Jeffrey Epstein, verging sich in seiner Villa in Palm Beach an Minderjährigen. Zudem schuf er eine Art Netzwerk – jedes Mädchen sollte nächstes Mal seine Freundinnen mitnehmen. So brachte ein Mädchen 75 Freundinnen mit – Schülerinnen der ältesten Klassen, die sie auf Schulpartys kennenlernte.

„Wir waren minderjährige kleine Mädchen“, erzählt ein Opfer, das damals 14 Jahre alt war. „In diesem Alter sind 200 Dollar viel Geld. Das ist auch heute noch gutes Geld“.

Die Mädchen stammten gewöhnlich aus nicht besonders wohlhabenden oder problematischen Familien und Stadtteilen. Sie wohnten in Trailern, flohen aus dem Haus, ihre Eltern waren alkohol- oder drogenabhängig. In der Villa des Milliardärs gaben sie ihm für ein paar hundert Dollar eine Massage. Oft wurden sie zu illegaleren sexuellen Handlungen gezwungen.

„Mein Leben wäre ganz anders verlaufen, wäre ich nicht ins Haus von Jeffrey Epstein geraten, das war ein finsterer Wendepunkt “, erzählt ein Opfer. Alle Betroffenen erzählen ungefähr dieselbe Geschichte. Sie gingen im Haus eine Wendeltreppe hinauf, dort befanden sich in einem so genannten Massage-Zimmer in einer Kommode verschiedene Gleitgele und Sex-Spielzeuge. Mitten im Zimmer stand ein Bett. Epstein kam nur mit einem Tuch um die Hüften ins Zimmer zu den Mädchen.

Er bat die Mädchen, sich auszuziehen. Manchmal masturbierte er vor ihnen, berührte sie und zwang sie, ihn zu berühren. Einige zwang er zu Sex. „Dann – Tätscheln am Rücken – gut gemacht, da sind 200 Dollar“, erinnert sich ein anderes Opfer. Neben Amerikanerinnen ließ Epstein vermutlich auch Mädchen aus Osteuropa einfliegen. Bei ihm zu Hause waren hunderte minderjährige Sex-Sklavinnen.

sputniknews


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