Su-32-Lieferung: Russland bekommt erste Anfragen aus dem Ausland

  18 November 2019    Gelesen: 710
    Su-32-Lieferung:   Russland bekommt erste Anfragen aus dem Ausland

Russland hat die ersten ausländischen Anfragen für die Lieferung von Jagdbombern Su-32 (Bezeichnung für die Exportversion der Su-34) bekommen. Dies erklärte der Chef des russischen Rüstungskonzerns Rosoboronkomplex, Alexander Michejew, gegenüber Journalisten.

„Die Arbeit bei uns läuft. Mehrere Partner sind sogar mit diesen Flugzeugen geflogen. Nun warten wir auf Entscheidungen, führen Marketing-Arbeit durch. Es gibt Anfragen“, sagte er in Dubai. Michejew präzisierte jedoch nicht, um welche Länder es sich handelt.

Dubai Airshow 2019

In Dubai findet vom 17. bis 21. November die internationale Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2019 statt. Rosoboronexport ist der Veranstalter der einheitlichen russischen Exposition. Russische Unternehmen sollen unter anderem das Raketensystem „Panzir-S1M“, die Hubschrauber Mi-28NE und Mi-171Sch und das Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ Su-57E zeigen.

Russische Su-32

Bei Su-32 handelt es sich um eine Modifikation des Frontbombers Su-34. Mit der Maschine werden die Küstenschutz-Fliegerkräfte ausgestattet. Die Su-32 ist für die Bekämpfung von Überwasserschiffen und U-Booten sowie für andere Angriffsoperationen in Zonen mit verstärkter Luftverteidigung bestimmt.

Im Juni hatte Michejew erklärt, dass Russland Su-32 ins Ausland verkaufen wolle:

„Wir planen, die Flugzeuge Su-32 und Su-57 auf den Exportmarkt zu bringen.“

ak/sb


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