Reiseveranstalter und Flughäfen sehen sich gewappnet

  23 Januar 2020    Gelesen: 500
Reiseveranstalter und Flughäfen sehen sich gewappnet

Die deutschen Reiseveranstalter stehen nach eigenen Angaben wegen der Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit in China im Austausch mit den Behörden.

Ein Sprecher des Branchenverbandes DRV erklärte, es gebe engen Kontakt zum Auswärtigen Amt. Man beobachte die Entwicklung aufmerksam. Ein Lufthansa-Sprecher teilte mit, man könne jederzeit bereits fertig geplante Notfallmaßnahmen in Gang setzen. Auch beim Flughafenverband ADV hieß es, für den Ernstfall gebe es detaillierte Pläne. – Nach den Vorschriften der Weltgesundheitsorganisation müssen in Deutschland fünf Flughäfen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit sogenannte Kernkapazitäten vorhalten. Dies sind Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Berlin. Sollte es an Bord einer Maschine einen Verdachtsfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus geben, wird sie zu einem dieser fünf Flughäfen umgeleitet, wo medizinisches Personal zur Verfügung steht.

In China sind an der Krankheit bereits neun Menschen gestorben, mehr als 400 haben sich infiziert. Inzwischen werden auch aus anderen Ländern Ansteckungsfälle gemeldet.


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