Deutsche fahren auf Coca-Cola Zero ab

  22 Februar 2020    Gelesen: 489
Deutsche fahren auf Coca-Cola Zero ab

Mit seiner Mineralwassersparte kann Coca-Cola in Westeuropa nicht punkten. Dafür läuft das Geschäft mit dem zuckerfreien Getränkeklassiker umso besser. Der Umsatz steigt deutlich.

Der Erfolg der kalorienfreien Coca-Cola Zero Sugar beflügelt das Geschäft des US-Getränkeriesen in Deutschland. Die Nachfrage nach der zuckerfreie Variante des Erfrischungsgetränks sei im vergangenen Jahr erneut im zweistelligen Prozentbereich gewachsen, sagt eine Unternehmenssprecherin. Schlechter lief allerdings das Geschäft mit Mineralwasser.

Demnach steigerte Coca-Cola seinen Umsatz in Deutschland im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, wie das für Abfüllung, Verkauf und Vertrieb zuständige Unternehmen Coca-Cola European Partners mitteilte. Weitere Wachstumsimpulse kamen von den Monster Energy Drinks und der Eistee-Marke Fuze Tea. Rückläufig waren dagegen die Umsätze der konzerneigenen Wassermarken Apollinaris und Vio. Europaweit kletterte der Umsatz des Vertriebspartners des berühmten US-Getränkeherstellers um 4,5 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro.

Die in Atlanta ansässige Coca-Cola Company hält 18 Prozent der Anteile am europäischen Partner. Das Kultunternehmen beherrscht knapp die Hälfte des weltweiten Getränkemarktes, wobei es außerhalb der USA lediglich ein Syrup-Konzentrat an verschiedene Abfüll- und Vertriebspartner liefert. Zu den bekanntesten Marken gehören neben Coca-Cola Getränke wie Fanta, Sprite und Powerade. Für die Abfüllung verwendet das Unternehmen jedes Jahr mehr als drei Millionen Tonnen Plastik. Coca-Cola ist damit der mit Abstand größte Plastikmüll-Produzent der Welt.

In Deutschland war das Unternehmen zuletzt mit einem Streit um seine Preis- und Rabattpolitik in den Schlagzeilen. Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hatte in einigen Regionen einen Bestellstopp für Teile des Sortiments verhängt.

n-tv


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