Promis unterstützen queere Gleichstellung

  27 Februar 2021    Gelesen: 286
Promis unterstützen queere Gleichstellung

Der Begriff "Rasse" soll aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Nun fordert eine Initiative, auch gleich das Merkmal der sexuellen Identität im Artikel 3, Absatz 3 zu diskutieren und gewinnt jede Menge prominente Unterstützer für dieses Vorhaben.

Es geht um queere Gleichstellung: Prominente wie TV-Moderatorin Anne Will, Komikerin Carolin Kebekus, Sänger Udo Lindenberg und Regisseur Rosa von Praunheim setzen sich für die Kampagne "Grundgesetz für alle" ein. Der Hintergrund: Derzeit wird die Streichung des Begriffs "Rasse" aus dem deutschen Grundgesetz diskutiert. Die Initiative plädiert dafür, dann auch gleich das Merkmal der sexuellen Identität aufzunehmen. "Das ist die Gelegenheit, endlich das Diskriminierungsverbot zum Schutz von sexueller und geschlechtlicher Identität zu erweitern", heißt es in dem Appell.

Die Resonanz sei wirklich sehr gut, sagte Sven Landmann, einer der Organisatoren. Ganz bewusst wolle die vor kurzem gestartete Kampagne in der Debatte keine sprachliche Vorgabe machen. Landmann sagte, mit der Ergänzung wirklich weniger Worte könne man das Leben vieler Menschen essenziell positiv beeinflussen.

Bislang lautet der Artikel 3, Absatz 3: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

n-tv


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