Polizei geht in Bangkok gegen Demonstrierende vor

  01 März 2021    Gelesen: 309
Polizei geht in Bangkok gegen Demonstrierende vor

In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist die Polizei mit Gummigeschossen, Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstrierende der Demokratiebewegung vorgegangen.

Rund 2.000 Menschen protestierten vor einer Militärkaserne, in der Ministerpräsident Prayut lebt. Als hunderte Menschen versuchten, eine Absperrung zu überwinden, kam es zu den Auseinandersetzungen mit der Polizei. Berichten zufolge wurden mindestens 16 Menschen verletzt. Mindestens zwei Festnahmen sind auf Videos dokumentiert, die Polizei bestätigte die Angaben zunächst nicht.

Es waren die ersten Zusammenstöße der Bewegung mit Sicherheitskräften seit Monaten. Vor allem junge Menschen protestieren und fordern den Rücktritt des Regierungschefs, der mit dem Militärputsch 2014 an die Macht gekommen war.

 


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