Auch Bär für Berücksichtigung der Umfragewerte bei Kanzlerkandidatur der Union

  16 April 2021    Gelesen: 1637
Auch Bär für Berücksichtigung der Umfragewerte bei Kanzlerkandidatur der Union

Auch die stellvertretende CSU-Vorsitzende Bär plädiert dafür, bei der Kanzlerkandidatur der Union die Umfragewerte zu berücksichtigen.

Bär sagte im Deutschlandfunk, CDU und CSU sollten denjenigen nominieren, der die besten Aussichten auf das Kanzleramt habe. Dieser Meinung seien auch viele ihrer Kolleginnen und Kollegen. CDU und CSU lägen bei den Umfragen nicht bei komfortablen 40 Prozent. Wenn man gewinnen wolle, lasse man den besten Kandidaten nicht auf der Bank sitzen. Die Staatsministerin für Digitales ergänzte, der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Söder habe im ganzen Land einen wahnsinnigen Rückhalt. Er sei es, dem die Menschen am meisten zutrauten.

Zuvor hatte sich bereits Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff von der CDU dafür ausgesprochen, den Kandidaten der Union anhand der Umfragewerte zu bestimmen. Diese sehen derzeit Söder vor dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet. Dagegen sprachen sich die Regierungschefs von Schleswig-Holstein und Hessen, Günther und Bouffier, für Laschet als Kanzlerkandidaten aus. Laschet und Söder hatten angekündigt, noch in dieser Woche eine Entscheidung bekannt zu geben.


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