Intel investiert Milliarden in Chip-Fabriken

  05 Mai 2021    Gelesen: 1122
Intel investiert Milliarden in Chip-Fabriken

In den vergangenen Monaten leidet die Technologiebranche unter einer Computerchip-Knappheit. Marktführer Intel will nun massiv in die Herstellung investieren und steckt Milliarden in ein Werk in New Mexico. Auch Deutschland könnte von der Investitionsoffensive des Chip-Giganten profitieren.

Der Chipriese Intel steckt inmitten der globalen Halbleiter-Knappheit weitere Milliarden in den Ausbau seiner Produktion in den USA. Das Werk im Bundesstaat New Mexico soll für 3,5 Milliarden Dollar (rund 2,9 Mrd. Euro) aufgerüstet werden, wie der Konzern am Montag ankündigte. Dabei gehe es um die Einführung einer komplexen neuen Intel-Technologie, bei der Chip-Bauteile aufeinander gestapelt, statt nebeneinander angeordnet werden. Sie soll für kompaktere und zugleich leistungsstärkere Prozessoren sorgen.

Bereits im März hatte Intel den Bau von zwei neuen Fabriken im US-Bundesstaat Arizona angekündigt. In den USA wird die Halbleiter-Knappheit, wegen der zum Beispiel diverse Autobauer die Produktion aussetzen mussten, auch als politisches Problem gesehen. Deshalb gibt es Forderungen, die Produktion im eigenen Land auszubauen.

n-tv


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