Das Treffen zwischen Biden und Putin kann in Aserbaidschan stattfinden

  06 Mai 2021    Gelesen: 1420
  Das Treffen zwischen Biden und Putin kann in Aserbaidschan stattfinden

Ehemalige US-Offizielle schließen nicht aus, dass ein Treffen der Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Joe Biden, in Prag stattfinden kann. Als weitere mögliche Orte werden Island, Slowenien und Aserbaidschan genannt, berichtet die US-Zeitung „Politico“.

Im April hatte der erste Vizepremier Tschechiens, Jan Hamáček, der damals den Pflichten eines Außenministers nachkam, die tschechischen Botschafter in Moskau und Washington beauftragt, die Abhaltung eines russisch-amerikanischen Gipfeltreffens in Prag vorzuschlagen. Dies geschah wenige Tage vor dem diplomatischen Skandal wegen der Explosionen in Vrbětice 2014.

Im Jahr 1986 hatte in Reykjavík ein Treffen zwischen US-Präsident Ronald Reagan und dem Generalsekretär des ZK der KPdSU, Michail Gorbatschow, stattgefunden. Im isländischen Außenministerium wurde kürzlich gegenüber SNA gesagt, das Land habe zwar kein Angebot für ein Gipfeltreffen zwischen Putin und Biden bekommen, sei jedoch bereit, Initiativen zu einer Milderung der Spannungen zu unterstützen.

Im Jahr 2001 war Slowenien der Ort erster Verhandlungen zwischen Wladimir Putin und dem damaligen US-Präsidenten George Bush.

Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses hat Biden dem russischen Präsidenten vorgeschlagen, in diesem Sommer in einem der europäischen Länder zusammenzutreffen, um die Fragen, die sich in den bilateralen Beziehungen angesammelt haben, zu erörtern. Wie Biden am vergangenen Dienstag sagte, hoffe er auf ein Treffen mit Putin im Juni.

Prag hat russischen Geheimdiensten eine Beteiligung an der Explosion im Waffendepot in Vrbětice im Jahr 2014 vorgeworfen und 18 russische Diplomaten des Landes verwiesen. Als Antwort darauf erklärte Moskau 20 Mitarbeiter der tschechischen diplomatischen Mission zu unerwünschten Personen. Russland hat die von Tschechien erhobenen Anschuldigungen als absurd, gehaltlos, fadenscheinig und empörend zurückgewiesen.

snanews


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