Das Strafmaß soll am 6. Februar 2020 festgelegt werden.
Nach zweitägigen Beratungen sah es die Jury als erwiesen an, dass der 67 Jahre alte Stone unter anderem Falschaussagen gemacht und Ermittlungen der Justiz behindert hatte. Der Ex-Berater wies alle Vorwürfe zuvor zurück.
Schwere Vorwürfe
Stone war im Januar in Florida festgenommen und später unter Auflagen freigelassen worden. Hintergrund ist die Arbeit von Sonderermittler Robert Mueller dazu, ob es im Präsidentenwahlkampf 2016 Absprachen des Trump-Lagers mit Vertretern Russlands gab. Stone hatte 2015 für Trump gearbeitet - bei den Vorbereitungen für den Wahlkampf 2016. Er stand auch danach weiter in engem Kontakt mit ihm, als eine Art informeller Berater.
Muellers Team wirft Stone vor, vor dem US-Kongress falsche Angaben dazu gemacht zu haben, was er über den Hackerangriff auf E-Mail-Konten der Demokraten während des Wahlkampfes 2016 wusste. US-Geheimdienste machen Russland für diesen Angriff verantwortlich. Außerdem soll Stone einen anderen Zeugen bedrängt haben, falsche Angaben in der Sache zu machen.
am/dpa
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