Geringe Beteiligung bei Präsidentenwahl

  13 Dezember 2019    Gelesen: 584
Geringe Beteiligung bei Präsidentenwahl

An der Präsidentenwahl in Algerien haben sich nur rund 40 Prozent der Berechtigten beteiligt.

Das teilte die nationale Wahlkommission mit. Allerdings hatte es teils massive Proteste gegeben – vor allem in der Hauptstadt Algier und im Osten des Landes. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. In einigen Städten und Gemeinden wurden Wahllokale aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Viele der Protestierenden lehnen die fünf zugelassenen Präsidentschaftskandidaten ab. Sie sehen in ihnen eine Fortsetzung der alten Machtelite um den früheren Präsidenten Bouteflika. Dieser war im April nach Massenprotesten zurückgetreten.

Deutschlnadfunk


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