US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen Russen

  24 September 2020    Gelesen: 218
US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen Russen

Die USA haben Sanktionen gegen acht russische Bürger sowie gegen mehrere in Verbindung zu Russland stehende Unternehmen verhängt. Dies geht aus der Mitteilung hervor, die auf der Webseite des US-Finanzministeriums veröffentlicht wurde.

Demnach wurde diese Entscheidung im Zusammenhang mit Cyberkriminalität, angeblicher Einmischung in US-Wahlen und auch aufgrund der Situation in der Ukraine getroffen.

„Das Amt zur Kontrolle von Auslandsvermögen (OFAC) hat neue Maßnahmen gegen das Netzwerk der mit dem Kreml verbundenen russischen Bürer Jewgeni Prigoschin ergriffen, das sich gegen Unternehmen und Einzelpersonen richtet, die im Interesse Prigoschins arbeiten, um den russischen Einfluss in der Zentralafrikanischen Republik auszubauen. Gleichzeitig zielen die Sanktionen auf diejenigen Personen und Unternehmen ab, die den russischen Inlandsgeheimdienst FSB direkt unterstützten, sowie auf diejenigen, die den auf US-Sanktionslisten stehenden russischen Bürgern halfen, US-Sanktionen zu vermeiden“, heißt es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums.
Auf den neuen Sanktionslisten stehen unter anderem die russischen Staatsbürger Boris Gaikovitsch, Elena Ivanova, Nadezhda Kutschumova und Wladislav Zanin (alle aus St. Petersburg); Alexander Kuzin, Dmitri Sytyi und Jewgeni Chodotow, die jetzt in der Zentralafrikanischen Republik leben, und Nikita Kowalewski (hat finnische Staatsbürgerschaft).

Ebenfalls wurden solche Unternehmen wie „Acex OY“, „GCH Finland OY“, „Optima Freight OY“ und „Unicum Trade OY“ in Finnland auf die Sanktionsliste gesetzt. Nach Angaben des US-Finanzministeriums befinden sich alle an derselben Adresse. Darüber hinaus fielen „Lobaye Invest“ aus der Zentralafrikanischen Republik, LLC „M-Finance“ und „JSC NPP PT Okeanos“ aus St. Petersburg unter die Sanktionen.

„Lobaye Invest“ und „M-Finance“ befassen sich mit der Gewinnung von Edelmetallen in der Zentralafrikanischen Republik. Nach Angaben des US-Finanzministeriums soll „Okeanos“ dem russischen FSB Ausrüstung zum Tauchen auf der Krim zur Verfügung gestellt haben, wobei „Optima Freight“ diese Ausrüstung in Umgehung von Sanktionen gekauft haben soll.

spiegel


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