Ruhani zur Attacke auf saudische Ölraffinerien: Volk Jemens hat das Recht auf Selbstverteidigung

  17 September 2019    Gelesen: 436
Ruhani zur Attacke auf saudische Ölraffinerien: Volk Jemens hat das Recht auf Selbstverteidigung

Das Volk Jemens hat das Recht auf Selbstverteidigung. So kommentierte der iranische Präsident Hassan Ruhani die jüngsten Luftangriffe auf Ölraffinerien von Saudi-Arabiens größtem Ölförderer Saudi Aramco.

Die Drohnenattacke habe die Diskussion darüber ausgelöst, wie sich die Zerstörung von Objekten der saudischen Ölindustrie auf den Ölmarkt auswirken werde, fuhr Ruhani fort.

„Ich möchte hierbei auf Probleme der Sicherheit aufmerksam machen. Auf Jemen werden tagtäglich Bombenangriffe geflogen, unschuldige Menschen in diesem Land sterben. Deshalb sah sich das Volk Jemens angesichts massiver Lieferungen von Waffen an Saudi-Arabien, die dann gegen die Jemeniten eingesetzt werden, zu einer Antwort gezwungen. Das Volk Jemens verteidigt sich gegen den Angriff“, betonte Ruhani.

Saudi-Arabien halbiert Ölproduktion
Saudi-Arabien, das zu den drei größten Ölproduzenten zählt, hatte nach dem Drohnenangriff vom vergangenen Samstag erklärt, dass die Ölgewinnung im Land mit 5,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag um mehr als die Hälfte zurückgefahren werden musste. Normalerweise beträgt der tägliche Ausstoß 9,8 Millionen Barrel.

Iran weist US-Vorwürfe zurück
Zu den Anschlägen auf saudische Ölobjekte bekannten sich die Huthi-Rebellen. US-Außenminister Mike Pompeo erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass die Attacke von Jemen aus vorgenommen wurde, und machte den Iran für den Angriff verantwortlich. Teheran wies jegliche Anschuldigungen vehement zurück.

sputniknews


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