Berühmte peruanische Zeitung schreibt über armenische Aggression

  23 November 2020    Gelesen: 177
  Berühmte peruanische Zeitung schreibt über armenische Aggression

Die bekannte peruanische Zeitung 'El Comercio' hat ein Interview mit dem aserbaidschanischen Botschafter in Peru, Mammad Talibov, über den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt und die Waffenstillstandserklärung veröffentlicht.

Über die Geschichte des Konflikts sagte Talibov, dass ein Fünftel der international anerkannten Gebiete Aserbaidschans, darunter Berg-Karabach und sieben umliegende Regionen, seit fast 30 Jahren unter armenischer Besatzung sind. Fast eine Million Aserbaidschaner wurden infolge der ethnischen Säuberungspolitik Armeniens vertrieben. Der Botschafter erklärte, Aserbaidschan habe die Beilegung des Konflikts stets durch Verhandlungen unterstützt. Armeniens Ziel sei es immer gewesen, die Folgen der Besetzung von Berg-Karabach zu festigen, und ignorierte daher die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, in denen die sofortige Befreiung der besetzten Gebiete gefordert wurde. Er stellte auch fest, dass die Gespräche innerhalb der Minsker Gruppe erfolglos waren.

Talibov bemerkte, dass als die nationalistischen Kräfte 2018 in Armenien an die Macht kamen, die Provokationen des Landes gegen Aserbaidschan zunahmen und die armenischen Streitkräfte seit dem 27. September groß angelegte Angriffe auf Zivilisten starteten, die zu Opfern unter der Zivilbevölkerung führten. Die aserbaidschanische Armee hat Gegenoffensivoperationen gestartet, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, die Umsetzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu erreichen und die territoriale Integrität unseres Landes im rechtlichen Rahmen des Rechts auf Selbstverteidigung wiederherzustellen.

Er sagte, dass die befreiten aserbaidschanischen Städte 30 Jahre lang von Armenien vollständig zerstört worden seien. Aserbaidschan wird bei den internationalen Gerichten wegen armenischen Raubüberfalls in Aserbaidschans Hoheitsgebiet Berufung einlegen.

Auf die Frage zum unterzeichneten Friedensabkommen antwortete er, dass Armenien während der Militäroperationen dreimal gegen den humanitären Waffenstillstand verstoßen habe und nun Friedenstruppen in der Region stationiert seien.

Der aserbaidschanische Botschafter stellte außerdem fest, dass Aserbaidschan ein multikulturelles Land ist, in dem etwa 40 Menschen unterschiedlicher Ethnien leben, darunter Zehntausende Armenier. In dieser Hinsicht haben wir keine Probleme mit Armeniern, die in Berg-Karabach leben. Nach der Rückkehr von etwa einer Million Aserbaidschanern in ihr Land sollten zwei Nationen trotz der Schwierigkeiten in Frieden zusammenleben.


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