Bundesaußenminister Maas setzt Hoffnungen in US-Machtwechsel

  20 Januar 2021    Gelesen: 210
Bundesaußenminister Maas setzt Hoffnungen in US-Machtwechsel

Bundesaußenminister Maas rechnet damit, dass sich das transatlantische Verhältnis nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Biden schnell verbessert.

Maas sagte dem SWR, die neue US-Regierung setze auf Dialog und Verhandlungen. Dies sei genau das, was in den letzten vier Jahren gefehlt habe. Er gehe davon aus, dass die USA zügig in die Weltgesundheitsorganisation zurückkehren und sich auch dem Pariser Klimaschutzabkommen wieder anschließen würden. Dies hat Biden bereits in Aussicht gestellt. Der Bundesaußenminister äußerte zudem die Hoffnung, dass die Amerikaner wieder zurückzuführen seien in das internationale Atomabkommen mit dem Iran. Die USA setzten nicht mehr auf Provokation und auf maximalen Druck, sondern wollten ihre internationale Verantwortung wieder wahrnehmen, so Maas.

Auch die EU setzt auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu den Vereinigten Staaten. Ratspräsident Michel bot Biden einen Neustart der Beziehungen an. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte, nach vier langen Jahren habe Europa einen Freund im Weißen Haus. Die Vereidigungszeremonie in Washington beginnt um 18 Uhr unserer Zeit und findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Biden wird dann der 46. Präsident der Vereinigten Staaten.


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