Hochschulrektoren verlangen Rückkehr zur Präsenzlehre

  05 März 2021    Gelesen: 264
Hochschulrektoren verlangen Rückkehr zur Präsenzlehre

Vertreter von Hochschulen schlagen Alarm: Auch Studierende sollten wieder mehr an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können. Vor allem für Examenskandidaten sei das wichtig.

Es gibt Öffnungskonzepte für den Blumenläden, Zoos, Museen und für Schulen. Doch was ist eigentlich mit den Hochschulen? Nach der schrittweisen Öffnung der Schulen im Corona-Lockdown fordern Hochschulvertreter nun auch mehr Präsenzlehre für Studierende.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter-André Alt, sagte am Freitag in Berlin: »Wir haben Studierende, die seit zwei Semestern immatrikuliert sind und ihre Hochschule und Kommilitonen noch nie in Präsenz erlebt haben.« Vor allem Examenskandidatinnen und -kandidaten müssten die Möglichkeit bekommen, ihre Prüfungsvorbereitung in Präsenz fortzusetzen. Auch Laborübungen müssten wieder in Präsenz stattfinden. »Hier können und müssen Testkonzepte vorsichtig erprobt und Schnelltests genutzt werden«, sagte Alt.

Die Öffnungsmöglichkeiten für Schulen, die Bund und Länder vereinbart hätten, seien zwar nicht direkt auf die Hochschulen übertragbar. »Wenn über Test- und Impfstrategien aber wieder mehr Präsenzlehre möglich ist, sollten diese Optionen auch genutzt werden«, forderte HRK-Vize Oliver Günther. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen sollten ebenso auf kostenlose Schnelltests zurückgreifen können, wie dies für Angestellte von Unternehmen avisiert sei.

spiegel


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