Filmemacher bei Dreharbeiten erschossen

  10 Mai 2019    Gelesen: 463
Filmemacher bei Dreharbeiten erschossen

In Kolumbien ist während Dreharbeiten ein Filmemacher getötet worden.

Der Dokumentarfilmer Mauricio Lezama arbeitete an einem Kurzfilm über Gewaltopfer des Bürgerkriegs. Er soll von vier Mitgliedern einer Splittergruppe der aufgelösten Farc-Guerilla erschossen worden sein.

Das Attentat ereignete sich in der Provinz Arauca an der Grenze zu Venezuela. Die Gegend gilt als ein wichtiger Drogen-Umschlagsplatz. Dort sind nach Regierungsangaben fast 2.000 abtrünnige Farc-Mitglieder aktiv, die das ausgehandelte Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc nicht anerkennen. Die Splittergruppe finanziert sich vor allem über den Drogenhandel.


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